Purkersdorf Sanatorium

Österreich

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Ein Leitfossil der Moderne am Stadtrand von Wien, Das Hauptwerk der kubisch-geometrischen Phase des Wiener Jugendstils ist ein Bau, der in Klarheit der Disposition, Folgerichtigkeit der formalen Durcharbeitung und vor allem in der äußersten Einfachheit seiner kubischen Formen für 1904 bahnbrechend war. Es war der erste große Auftrag für Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte und kam durch die Bekanntschaft des Künstlers mit Berta Zuckerkandl zustande. Unter der Naziherrschaft arisiert, rückgestellt nach dem Krieg, 1952 von der evangelischen Kirche erworben und als Krankenhaus für Innere Medizin umgebaut, wurde das Kurhaus später zum Altersheim. Die Pavillons im südöstlichen Teil des Grundstückes mussten wegen Baufälligkeit abgerissen werden. 1975 wurde der Betrieb eingestellt, das Gebäude samt Park war in der Folge ungenutzt. Nach vielen Jahren des dahinbröckelns erfolgt im Mai 2003 die Wiedereröffnung als Seniorenresidenz. Als von der Josef Hoffmann Stiftung autorisierter Hersteller von Leuchten respektive Lampen nach Entwürfen von Josef Hoffmann reproduzierte WOKA LAMPS VIENNA in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesdenkmalamt für die sensiblen Bereichen exakte Nachbildungen von Originalentwürfen der Beleuchtungskörper des Josef Hoffmann und der Wiener Werkstaette. Im Programm von WOKA LAMPS VIENNA finden sich noch weitere Entwürfe von Leuchten und Lampen des Josef Hoffmann aus dem Sanatorium Purkersdorf.

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