Otto Prutscher

1880 - 1949

Besuch der Fachschule für Holzindustrie und 1897-1901 der Kunstgewerbeschule (F. Matsch,J. Hoffmann).

Lehrer an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt und von 1909-1939 der Kunstgewerbeschule, danach Fachinspektor des Fortbildungsschulwesens in Wien.

Errichtete eine Reihe von Hochbauten, Geschäftseinrichtungen und Kaffeehäusern, in der Zwischenkriegszeit am Gemeindebauprogramm der Stadt Wien beteiligt.

Ausstellungen: Weltausstellung Paris 1900, Kunstgewerbeausstellung Turin 1902, Möbel Ausstellung 1905 (Gartenbaugesell-schaft), Kunstschau 1908 und 1909, Internationale Photo-Ausstellung Dresden 1909, Jagdausstellung 1910, Internationale Kunstausstellung Rom 1911, Winterausstellung des Museums für Kunst und Industrie 1911/12, Tapetenausstellung 1913, Jubiläumsausstellung des Wiener Kunstgewerbe-Vereines 1924, Pressa Köln 1925, Paris 1925, Die neuzeitliche Wohnung 1928.

Mitglied des Deutschen und Österreichischen Werkbundes, des Künstlerhauses und der Zentralvereinigung Österreichischer Architekten.

Arbeiten für andere Firmen: Deutsche Werkstätten, Ludwig, J. & J. Hermann, Irmler, Beißbarth & Hoffmann, Thonet, Prag Rudniker (Möbel), Geyling (Glasfenster), Chwala (Kunstdrucke), Melzer & Neuhart (Luster), Berndorfer, Klinkosch (Metallwaren), Hutter & Schranz (Schmiedeeisen), Dratwa, Günther (Bucheinbände), Augarten, Keramos, Böck, Wahliss, Wienerberger (Keramik, Porzellan), Bakalowits, Meyrs Neffe, Lobmeyr, Schappel,Lötz (Glas), Friedmann, Heldwein, Souval (Schmuck), Backhausen, Herburger & Rhomberg(Stoffe). Arbeiten für die Wiener Werkstaette: Stoffe, Glas, Bucheinbände, Lederarbeiten, Schmuck, Uhrengehäuse, Möbel, Pokale, Metall-und Silberarbeiten.

Foto: Karolinsky-Archive