Luigi Blau

1945

* 1945 Mistelbach, Niederösterreich Studium der Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien (Meisterklasse Prof. Plischke, Diplom 1973).

Luigi Blau begann noch während seines Studiums mit der Realisierung erster kleinerer Arbeiten.

Er hat vor allem in Wien etliche Geschäftsumbauten und -einrichtungen realisiert, außerdem eine Reihe von Einfamilienhäusern, darunter das Haus Gadenstätter in Zell am See (1972), das Haus Heller in Wien (1974), das Haus D. am Attersee (1979), das Haus Bene in Waidhofen/Ybbs (1981) und das Haus Wittmann/Hofer in Etsdorf (1985).

Er hat sich als Ausstellungsarchitekt einen Namen gemacht, etwa mit der große Wiener-Festwochen-Ausstellung "Zauber der Medusa" (1985) oder der Landesausstellung in Gloggnitz "Die Eroberung der Landschaft" (1991) und zuletzt mit der Historismusschau "Der Traum vom Glück" im Wiener Künstlerhaus und der Akademie der bildenden Künste (1996).

Außerdem hat er u.a. ein elegantes, städtisches Straßenbahn-Wartehäuschen für Wien entworfen, von dem seit 1992 650 in der Stadt aufgestellt wurden. 1995 folgte mit dem Entwurf einer Telefonzelle und eines Mistkübels eine weitere Verbesserung des Wiener städtischen Mobiliars.

Er realisierte den Umbau des Wiener Theaters Ronacher (1992-93) und hat an der Einrichtung von Schloß Schönbrunn mitgearbeitet. 1993 hat Blau den Wettbewerb für ein Apartmenthotel in Wien gewonnen, dessen Realisierung letztlich gestoppt wurde.

In der Wiener Innenstadt hat Blau 1995 eine kleine Café-Bar realisiert. Werke: Galerie Klewan, Wien, 1970. Boutique Jins, Wien, 1972. Haus Gadenstätter, Zell/See, 1972. Kunsthandlung D., Wien, 1972+74. Wohnturm in vier Ebenen, Wien, 1974. Haus Heller, Wien, 1974. Haus S.F., Wien, 1975. Haus A.+P., Zell/See, 1977. Baumgartner am Graben, Wien, 1978. Haus D., Attersee, 1979. Demners Teehaus, 1981, Wien. Haus Bene, Waidhofen/Ybbs, 1981. Haus Turnheim, Wien, 1981. Zentralsparkasse Radetzkyplatz, Wien, 1984. Haus Wittmann/Hofer, Etsdorf, 1985. Dorotheum Währingerstraße, Wien, 1987. CafeBraun, Hallein, 1988 + 1991. Haus Möchel, Stockerau, 1990. Theater Ronacher, Wien, 1992-1993. Haus Sch., Wien, 1993.