Beethovenfries

Beethovenfries, Gustav Klimt, Secession 1902

Einen Höhepunkt der ersten fünf Jahre der Secession bildete die XIV. Ausstellung 1902, die sogenannte "Beethoven-Ausstellung".

Das Beethovendenkmal von Max Klinger wurde als zentrales Element der Ausstellung im Zentrum des Hauptraumes aufgestellt.

Als Hommage an Ludwig van Beethoven gedacht, bezogen sich die Werke von 21 Secessionsmitgliedern inhaltlich und räumlich auf die Skulptur. Gustav Klimts monumentaler, ca. 34 m langer Wandzyklus befand sich im linken Seitenschiff, das der Besucher als erstes betrat. Der Beethovenfries von Gustav Klimt zählt heute zu einem der Hauptwerke des Jugendstils. Inhaltlich bezieht er sich auf die berühmte Interpretation der 9. Symphonie Ludwig van Beethovens von Richard Wagner, der damit anlässlich seiner ersten Aufführung dieser Symphonie in Dresden 1846 großes Aufsehen erregte.

Durch einen Zufall erhalten geblieben, wurde er 1973 von der Republik Österreich angekauft. 1985 waren die umfangreichen Restaurierungsarbeiten des Bundesdenkmalamts Wien abgeschlossen.